WP_20160525_11_55_27_RichWarnminute am Haus der Erneuerbaren Energien in Pewsum am 25. Mai um 5 vor 12

Die Beschäftigten im Haus der Erneuerbaren Energien in Pewsum beteiligen sich an der bundesweiten Aktion „Warnminute zur Rettung der Energiewende“.

Die Aktion wurde gemeinsam von dem Bundesverband der Erneuerbaren Energien (BEE) mit zahlreichen weiteren Verbänden sowie der IG Metall gestartet. Mit symbolischen Betriebsschließungen am 25. Mai 2016 um genau 5 vor 12 Uhr soll auf die Auswirkungen der geplanten EEG Novelle 2016 aufmerksam gemacht werden.

Danach sind Tausende Arbeitsplätze im Bereich der Branche, die vor allem im ländlichen Raum entstanden sind, in Gefahr. Das geplante Ausschreibungsmodell macht es ab 2017 für Bürgerenergiegenossenschaften und mittelständische Unternehmen sehr schwer, Energieprojekte zu realisieren.Große Unternehmen werden dagegen bevorzugt.

„Wir haben die Energiewende in den letzten 20 Jahren gegen den Widerstand der Energiekonzerne vorangetrieben und viel Überzeugungsarbeit geleistet. Nun sollen die kleinen und mittleren Akteure systematisch aus dem Markt gedrängt werden, damit die großen Atom- und Kohlekonzerne gerettet werden“, sagt Frank Schoneboom, einer der Mitbegründer des Hauses der Erneuerbaren Energien in Pewsum.

Die bundesweite Aktion mündet in einer gemeinsamen Großdemo der Branche am 02. Juni in Berlin, um gegen die Pläne der Bundesregierung zu protestieren. Hierzu werden vor Ort Busfahrten organisiert.

Weitere Informationen zu dieser Initiative gibt es hier: http://www.bee-ev.de/home/politik/eeg-kampagne/

Symbolische Betriebsschließung